In Kürze geht’s los. Ein Satz, der für mich gerade unglaublich viel bedeutet. Vielleicht lächle ich selbst ein wenig darüber, denn mit 64 Jahren hätte ich vor einiger Zeit nicht gedacht, dass ich einmal so etwas schreibe. Social Media? Damit hatte ich bis heute nichts am Hut. Kein Facebook, kein Instagram, kein Pinterest. Und nun sitze ich hier, voller Tatendrang, mit einem frisch angelegten – noch ziemlich leeren – Pinterest-Account und dem festen Entschluss: Jetzt lege ich los.

Wenn du mich schon länger begleitest, weißt du, dass die Fotografie mein roter Faden ist. Sie begleitet mich seit Jahrzehnten, lange bevor es Smartphones, Likes oder Hashtags gab. Meine Bilder entstehen draußen, mit Zeit, Ruhe und Blick fürs Detail. Genau diese Bilder haben inzwischen ihren Weg in mehr als sieben Wandkalender gefunden – und genau diese Kalender möchte ich nun sichtbarer machen. Pinterest soll mir dabei helfen.
Der Einstieg fühlt sich ein bisschen an wie ein Sprung ins kalte Wasser. Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Man weiß, warum man etwas tun möchte, aber der Weg dorthin ist noch nebulös. Pinterest ist für mich Neuland. Ich stehe ganz am Anfang, habe gerade einmal einen Account angelegt und beginne erst zu verstehen, wie Profile, Boards und Pins überhaupt zusammenspielen. Doch statt mich davon bremsen zu lassen, sehe ich es als spannende neue Herausforderung.
Der Antrieb dahinter ist klar: Meine Wandkalender verdienen Aufmerksamkeit. Jeder einzelne steckt voller Arbeit, Planung und Herzblut. Sieben Kalender bedeuten eben nicht nur sieben Titel. Es bedeutet auch sieben Themenwelten, sieben Bildauswahlen und insgesamt 13 Kalenderbilder pro Kalender (macht 91 Auswahlen). Allein das Zusammenstellen ist ein Prozess, der viel Zeit und Konzentration erfordert.
Dazu kommt der nicht unerhebliche Aufwand hinter den Kulissen. Parallel habe ich eine komplett neue Homepage aufgebaut, auf der alle Kalender ihren eigenen Platz bekommen haben. Jede Seite will gepflegt werden, jede Beschreibung soll stimmig sein, jedes Bild wirken. Gleichzeitig gilt es, den Kontakt zum Calvendo Verlag aufrechtzuerhalten, Daten zu prüfen, Abläufe zu koordinieren und Deadlines einzuhalten. Das alles passiert nicht nebenbei, sondern fordert Struktur und Ausdauer.
Und als wäre das noch nicht genug, ist da seit Kurzem auch diese Blog-Webseite. Sie will gefüllt werden – mit Geschichten, Gedanken und Einblicken in meine fotografische Arbeit. Schreiben braucht Zeit, genau wie Fotografieren. Beides lebt davon, dass man sich darauf einlässt. Nun kommt Pinterest als weiteres Puzzleteil hinzu. Ein gutes Profil aufbauen, passende Boards anlegen, aussagekräftige Pins erstellen und dabei lernen, wie die Plattform überhaupt tickt – all das läuft gerade parallel.

Vielleicht fragst du dich, warum ich mir das mit 64 Jahren noch antue. Die Antwort ist einfach: Weil es sich richtig anfühlt. Weil Stillstand nie mein Ding war. Und weil ich daran glaube, dass meine Bilder auch Menschen erreichen dürfen, die mich bisher noch nicht kennen. Pinterest bietet genau diese Chance – visuell, inspirierend und thematisch passend zur Fotografie.
Ich gehe dabei Schritt für Schritt vor. Ohne Perfektionsdruck, aber mit Neugier. Fehler gehören dazu, Lernkurven ebenso. Und vielleicht ist es gerade dieser Neuanfang, der dem Ganzen eine besondere Energie verleiht. Ich bringe meine Erfahrung aus Jahrzehnten Fotografie mit und kombiniere sie nun mit einer Plattform, die ganz anders funktioniert als alles, was ich bisher kannte.
Am Ende läuft alles auf eines hinaus: die Freude an fertigen Projekten. Die Wandkalender sind nun abgeschlossen, greifbar und bereit, ihren Platz an der Wand zu finden. Du kannst sie ab sofort über Calvendo, Amazon und Thalia erwerben. Und während du vielleicht schon durch die Kalenderblätter blätterst, stehe ich am Start einer neuen Reise – mit Kamera, Blog und nun auch Pinterest.